Hilfe bei den Operationskosten für Unfallkater Banjo


Der Betrag wurde bereits 30 Minuten nach dem Aufruf vollständig überwiesen. Wir sind überwältigt und sagen aus tiefstem Herzen: Danke!

Da wir noch einige Anfragen bekommen haben, wie man Banjo noch unterstützen könnte, haben wir noch eine Spendenoption eingerichtet. Wir haben dazu grob eingeschätzt wie viel Futterkosten entstanden sind  und noch entstehen werden, ebenso wie zusätzliche medizinische Kosten unabhängig von der Operation selbst.




Kurzinformation

Banjo, wie er nun genannt wird, wurde am Dienstag den 27.02.18 an der B300 von einem Lieferant gefunden und in eine Klinik nach Augsburg gebracht. Von dort wurde der Kater vom Tierheim Pfaffenhofen abgeholt und vom Vertragstierarzt behandelt.

 

Was erst als "kleine Rückenwunde" betitelt wurde, entpuppte sich als große, klaffende Wunde, die sich quer über den hinteren Rücken erstreckte. Hätte der Lieferant nicht so beherzt reagiert, wäre der Kater sicherlich gestorben. 

 

Die Wunde wurde großflächig genäht und der Kater weiterhin mit starkem Schmerzmittel therapiert. Er ist auf dem Weg der Besserung.

 

Für die Operation, die Medikamente und den Klinikaufenthalt sind knapp 400 € Kosten entstanden. 

Über Unterstützung würden wir uns freuen. Jede Spende zählt!


Detailinformation

Schwer verletzter Kater an der B 300 gefunden

 

Am Dienstag den 27.02.18 kam ein Anruf einer Kleintierklinik aus Augsburg. Sie hätten einen schwer verletzten Fundkater aus Pfaffenhofen bekommen. Verwirrt darüber, was ein Fundkater von uns in Augsburg macht, ließen wir uns die Daten des Finders geben und riefen diesen an. Der Mann konnte uns leider weder sagen, wo er den Kater genau gefunden hat noch wann. Er wusste lediglich, dass es dunkel war als er ihn am Straßenrand liegen gesehen hat und dass es an der B300 zwischen Pfaffenhofen und Schrobenhausen war. Warum der Kater dann erst um 11 Uhr ausgerechnet in Augsburg abgegeben wurde, konnte er leicht erklären: Er ist von Beruf Lieferant und musste erst seinen Kunden befahren, bevor er das Tier zu einem Arzt bringen konnte.

 

Obwohl wir uns nun nicht sicher waren, ob der Kater noch in unserem Einzugsgebiet oder schon in Schrobenhausen gefunden wurde, entschied unsere Tierheimleitung das Tier abzuholen und ihm zu helfen. Damit musste nicht nur jemand von uns sofort nach Augsburg fahren und den Kater holen, wir müssen auch alle bis dahin angefallenen Klinikkosten tragen. Aber wir wären keine Tierschützer, wenn wir bei so einem Fall lange diskutieren würden. Also wurde schnell umstrukturiert und jemand ist für wenige Stunden für das Notfallhandy eingesprungen, damit die Tierheimleitung los düsen konnte und den Kater holen.

Diese Entscheidung so rasch zu fällen war auch bitter nötig. Denn bei unserem Tierarzt stellte sich heraus, dass über den halben Rücken des Katers eine großflächige, offene Wunde von einer Seite zur anderen klaffte. Ohne zu zögern legte die Ärztin den Kater sofort in Narkose und obwohl die Wunde so groß war, dass wir selbst keine Ahnung hatten wie sie dies trotz fehlender Haut vernähen wollte, schaffte sie es die Wunde sauber zu verschließen. An dieser Stelle wollen wir noch einmal betonen, welch großartige Arbeit die Kleintierpraxis Pfaffenhofen jede Woche für unsere Tiere leistet.

 

Zur Beobachtung blieb der Kater einen Tag in der Praxis und wurde am 01.03.2018 von uns abgeholt. Die Tierärztin erklärte uns, dass der Kater durch die Wunde enorme Schmerzen hat und er deshalb starkes Schmerzmittel braucht. Er zeigt zudem gerade große Schwierigkeiten, durch all das Erlebte, dem Menschen noch zu vertrauen und ist sehr durch den Wind. Deshalb benötigt er eine sanfte Hand und müsste zum Essen etwas überzeugt werden. Kein Problem für uns! Sanfte und liebevolle Hände haben wir genug und vollstes Verständnis obendrein. Auch Scarlet hat die Finderin damals gebissen und wollte auch uns beißen, als wir sie mit gelähmten Hinterbeinen aus dem Straßengraben fischten. Aber wer würde das nicht, wenn er enorme Schmerzen hat und nicht weiß, dass man ihm helfen will.

 

Der Fundkater, den wir nun Banjo getauft haben, ist aber in sich drin ein sehr liebevolles und entzückendes Kerlchen und eigentlich will er uns Menschen schon vertrauen und lieben. Er faucht zwar, traut sich allein aber nicht zu fressen. Ignoriert man sein Fauchen aber und krault ihm liebevoll das Köpfchen, dann entspannt er sichtlich und schlappert ganz vorsichtig seinen Futterbrei. 

 

Wir drücken die Daumen, dass die Wunde schnell verheilen wird.